Perspektiven für eine Stadt für Alle

Nach der erfolgreichen Demo lud der Demo-Organisationskreis zu einem offenen Perspektivtreffen ein, auf dem konstruktiv über den Stand der Kämpfe diskutiert und Ziele und Aktionsvorschläge erarbeitet wurden.

Einigkeit bestand darin, dass wir allein schon mit der Stadt-für-Alle-Demo am 13. Juni und während der Mobilisierungsphase viel erreicht haben, indem wir die jahrelangen Proteste gegen Mietwucher, Verdrängung und Immobilienspekulation wieder auf die Tagesordnung gesetzt und die stadtpolitischen Akteure zur Positionierung gezwungen haben. Wir konnten uns auch schnell darauf verständigen, dass wir jetzt nicht die Hände in den Schoß legen können. Vielmehr muss die Vernetzung linker Organisationen und MieterInnen-Initiativen vorangetrieben werden, die unsere Ziele teilen – Mietpreissenkung, Geflüchtetenrechte, demokratische Kontrolle der Wohnungspolitik durch die MieterInnen.

Konkret soll hier auf der Stadt-für-Alle-Website ein Informationsportal und zentraler Anlaufpunkt entstehen für Stadtteilkämpfe und den Austausch von lokalen und thematischen Initiativen untereinander. Unter dem Banner „Stadt für Alle“ sollen koordiniert weitere Aktionen stattfinden.

Für diesen Herbst ist ein Aktionstag mit Diskussionsveranstaltungen, Infotischen, Konzert und entspannter Feierlaune geplant. Es soll regelmäßig monatlich einen Stadt-für-Alle-Brunch geben, bei dem in lockerer Atmosphäre wohnungspolitisch Aktive und Aktivwerdende von anderen lernen und sich vernetzen können.

All das will noch geplant werden. Konkretes erfahrt ihr hier. Es wird zeitnah einen Newsletter geben, den ihr abonnieren könnt, um mit Sicherheit nichts zu verpassen. Die derzeit im Stadt-für-Alle-Arbeitskreis aktiven Menschen freuen sich natürlich sehr über Unterstützung. Ihr könnt uns über unsere Kontaktadresse stadtfueralle [at] posteo . net erreichen.